Einführung in inForce 3.0
Wichtig
Das neue Betriebssystem 3.0 und die Software laufen weiterhin auf der inForce 2.0-Hardware, weshalb die Beschriftung auf dem Gehäuse nicht aktualisiert wurde – es handelt sich nach wie vor um dieselbe, sehr leistungsfähige Hardware wie bei der Vorgängergeneration.
Was ist inForce?
inForce ist ein Hardwaregerät, das in einer Leiterplattenfertigungslinie mehrere Funktionen erfüllt. Zum einen fungiert es als „Gatekeeper“ zwischen zwei Anlagen in einer Fertigungslinie – Förderbändern oder Bestückungsanlagen. Das Gerät interagiert mit SMEMA-konformen Fertigungsanlagen, um je nach den von FactoryLogix erhaltenen Validierungsdaten zu verhindern oder zuzulassen, dass eine Leiterplatte zur nächsten Maschine weitergeleitet wird.
inForce kann sicherstellen, dass ein gültiger Barcode von einer Leiterplatte gelesen wurde, dass die betreffende Leiterplatte an dieser Stelle hingehört, dass die Leiterplatte die Auftragslos-Menge nicht überschreitet, dass die nachgeschaltete Anlage korrekt eingerichtet ist, dass alle Zugangsbedingungen erfüllt sind, dass derzeit kein Linienstopp aktiv ist und dass keine Arbeitsstationen-Einschränkungen bestehen.
Was unterscheidet inForce 3.0 von 2.0?
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger läuft das neue inForce 3.0-Gerät unter einer Linux-Version namens Raspbian OS und nutzt eine webbasierte Blazor-Anwendung. Das Gerät verfügt über 4 USB-Anschlüsse für Barcode-Scanner und Eingabegeräte wie Tastatur und Maus. Es verfügt über einen HDMI-Anschluss zum Anschließen eines optionalen Monitors, ist jedoch für den Betrieb in einer „headless“-Umgebung ausgelegt, in der eine einzige Workstation eine ganze Reihe von inForce-Geräten überwacht. Außerdem ist ein serieller (RS-232C) Anschluss integriert, um gescannte und validierte Barcodes an andere Geräte zu übertragen. Akustische Signale wie Alarme können über einen USB-Lautsprecher ausgegeben werden.
Warum trägt mein inForce-Gerät die Bezeichnung 2.0?
inForce 3.0 ist ein Software-Update für inForce. Dieses neue Betriebssystem und die neue Software laufen weiterhin auf der inForce 2.0 Hardware, weshalb die Siebdruckbeschriftung auf dem Gehäuse nicht aktualisiert wurde. Es handelt sich nach wie vor um genau dieselbe, sehr leistungsfähige Hardware wie bei der Vorgängergeneration.
Welche Scanner sind mit inForce 3.0 kompatibel?
Im Gegensatz zur Vorgängerversion funktionieren die meisten USB-Barcode-Scanner mit inForce 3.0. Die mit inForce 1.0 verwendeten Microscan MS-4X-Scanner funktionieren jedoch nicht mit inForce 3.0. Dies ist auf die besonderen Stromversorgungsanforderungen des MS-4X-Scanners zurückzuführen.
Geräteanschlüsse
Die folgenden Fotos zeigen Ihnen die Hardware-Anschlüsse von inForce.
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