Spezifikationen der FactoryLogix Server-Plattform
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Aegis hat die folgenden empfohlenen Plattformspezifikationen entwickelt, um ein typisches MES-Steuerungs- und Traceability-System zu unterstützen. Aegis stützt sich bei diesen Empfehlungen auf die Ergebnisse von Leistungstests sowie auf Erfahrungen aus früheren Implementierungen. Die folgenden Spezifikationen sollen eine optimale Systemleistung gewährleisten, ausreichend Datenspeicherplatz und Fehlertoleranz bieten und Raum für ein mögliches Wachstum über mindestens drei Jahre lassen.
Wie bei jeder Softwarelösung können sich die Spezifikationen ändern. Da es in der Natur von Software liegt, können sich die zum Zeitpunkt der Systemimplementierung bereitgestellten Spezifikationen ändern und während der gesamten Lebensdauer des implementierten Systems Hardware- und/oder Software-Upgrades erfordern.
Aegis empfiehlt eine Systemplattform, die aus einem Datenbankserver (dediziert) und einem dedizierten Anwendungsserver besteht. Je nach Nutzungsmuster sollte ein ordnungsgemäß ausgestatteter virtueller Anwendungsserver bis zu 400-500 Benutzer unterstützen. Wenn im Bereitstellungsumfang die Datenerfassung von automatisierten Produktions- und Testgeräten beinhaltet sind, wird außerdem ein zusätzlicher dedizierter Server zur Datenerfassung aus Maschinen und/oder der Verteilung von Analysedaten in Echtzeit empfohlen.
Aufgrund der skalierbaren/modularen/verteilten Charakters der Aegis Systenarchitektur, können Kunden zusätzliche Anwendungs- oder xLink-Server auch noch später hinzufügen, um erhöhte Anforderungen oder Ausstattungen zu unterstützen.

FactoryLogix Datenbankserver
Element | Beschreibung |
|---|---|
CPU Type | Intel® Xeon™ E-Family (E3/E5/E7) oder aktueller (oder AMD Äquivalent) |
CPU Geschwindigkeit | Prozessor mit mindestens 8 Kernen (oder 8 Hyperthread-Prozessoren) mit einer minimalen Taktrate von 2.2 GHz Hinweis In Umgebungen mit höheren Transaktionen (>100,000 MES Transaktionen pro Tag) können mehr als 8 Kerne erforderlich sein. |
Systemspeicher | 16 GB RAM |
Vernetzung | 1.000 Mbit/s oder besser Ethernet |
Systempartition | 60 GB Systempartition (RAID 1 oder ähnlich für Fehlertoleranz) |
Datenbankspeicher |
|
Protokoll-/Backup- Partition |
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Temporäre DB-Partition |
Hinweis Für Umgebungen mit höheren Transaktionszahlen (>140.000 MES-Transaktionen täglich) werden SSD- oder NVMe-Festplatten empfohlen. |
Betriebssystem | Microsoft Windows Server x64 2016, 2019 oder 2022 Standard Edition oder höher |
Datenbanksoftware | Microsoft SQL Server x64 2016, 2017, 2019, oder 2022 Server Standard Edition
Wichtig Enterprise Edition erforderlich für den 24/7-Betrieb mit weniger als 4 Stunden pro Woche für geplante Datenbankwartungsarbeiten. |
Hinweis
Für Umgebungen mit höheren Transaktionszahlen (>100.000 MES-Transaktionen täglich) werden SSD- oder NVMe-Festplatten empfohlen.
Hinweis
Die Leistung in Umgebungen mit hohem Transaktionsaufkommen hängt stark von einem optimalen SQL-Server ab, der möglicherweise zusätzliche CPU-, Speicher- und Festplatten-E/A-Ressourcen erfordert. In Umgebungen mit geringerem Transaktionsaufkommen ist es in der Regel möglich, die FactoryLogix-Datenbank auf einem bereits vorhandenen Datenbankserver zu platzieren, der andere Datenbanken/Anwendungen bedient. Dadurch besteht jedoch die Möglichkeit, dass andere Anwendungen den ordnungsgemäßen Betrieb von FactoryLogix beeinträchtigen. Beispielsweise könnte ein ERP-System, das denselben Datenbankserver nutzt, einen umfangreichen Bericht ausführen, der große Mengen an CPU- und Festplattenressourcen beansprucht, sodass FactoryLogix nicht mehr über ausreichende Ressourcen für den Betrieb in der Fertigung verfügt. FactoryLogix-Administratoren sollten sicherstellen, dass die FactoryLogix-Datenbank über ausreichende Ressourcen auf dem Server verfügt, um ordnungsgemäß zu funktionieren.
FactoryLogix Anwendungsserver
Element | Beschreibung |
|---|---|
CPU Typ | Intel® Xeon™ E-Family (E3/E5/E7) oder aktueller oder AMD Äquivalent |
CPU Geschwindigkeit | Prozessor mit mindestens 8 Kernen und einer minimalen Taktfrequenz von 2,2 GHz. |
Systemspeicher | 16 GB RAM |
Vernetzung | 1,000 Mbps oder besser Ethernet |
Systempartition | 60 GB Systempartition (RAID 1 oder ähnlich für Fehlertoleranz) |
Betriebssystem | Microsoft Windows Server x64 2016, 2019, oder 2022 Standard Edition oder aktueller |
Voraussetzungen | Microsoft .NET Framework 4.7.2 oder höher |
xLink Datenerfassungs-Server
Element | Beschreibung |
|---|---|
CPU Typ | Intel® Xeon™ Prozessor E-Familie (E3/E5/E7) oder neuer oder AMD-Äquivalent |
CPU Geschwindigkeit | Prozessor mit mindestens 4 Kernen und einer minimalen Taktfrequenz von 2,2 GHz. |
Systemspeicher | 16 GB RAM Minimum |
Vernetzung | 1,000 Mbps oder besser Ethernet |
Systempartition | 100 GB Systempartition (RAID 1 oder ähnlich für Fehlertoleranz) |
Betriebssystem | Microsoft Windows Server x64 2016, 2019, oder 2022 Standard Edition oder aktueller |
Voraussetzungen | Microsoft .NET Framework 4.7.2 oder höher |
Testsysteme
Wie bei fast allen Softwaresystemen auf Unternehmensebene empfehlen wir Ihnen dringend, das Upgrade in einer kontrollierten Umgebung zu testen, bevor Sie es in der Produktion einsetzen. Überprüfen Sie Ihre Daten, Arbeitsabläufe und wichtigsten Anwendungsfälle, um sicherzustellen, dass das FactoryLogix-Upgrade keine negativen Auswirkungen auf die Produktion oder die Datenerfassung hat.
Verwenden Sie ein Testsystem, auf dem die Kernkomponenten von FactoryLogix laufen, um die aktualisierten Softwarepakete zu überprüfen. Für die Funktionsvalidierung reicht in der Regel ein kleineres, weniger leistungsstarkes System aus. Ein leistungsfähiger Laptop kann die erforderlichen Komponenten für Testzwecke ausführen.
Wenn Sie Leistungstests durchführen müssen, verwenden Sie Hardware, die Ihrer Produktionsumgebung möglichst genau entspricht, um genaue Ergebnisse zu erhalten. In virtuellen Serverumgebungen können Sie die Konfiguration des Produktionsservers vollständiger nachbilden, was die Testgenauigkeit verbessert, insbesondere bei der Leistungsvalidierung.
Hinweis zur benutzergebundenen Lizenzierung
Ihre E-Mail-Adresse darf nur in einer FactoryLogix-Instanz/Datenbank verwendet werden. Wenn Sie beispielsweise Zugriff sowohl auf eine Test- als auch auf eine Produktionsdatenbank benötigen, müssen Sie möglicherweise zusätzlich zu Ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse eine private E-Mail-Adresse verwenden oder sich an Ihren IT-Administrator wenden, um einen E-Mail-Alias einzurichten, damit Sie auf beide Datenbanken zugreifen können.
Virtualisierung
FactoryLogix unterstützt die Bereitstellung in virtualisierten Umgebungen, vorausgesetzt ein Type 1-Hypervisor, wie VMware ESXi Microsoft Hyper-V vorhanden ist. Die Mindestanforderungen für CPU, Speicher und Festplattenspeicher bleiben in einer virtualisierten Umgebung unverändert. Da sich viele Virtualisierungsplattformen CPU und Speicher über mehrere virtuelle Maschinen hinweg teilen, ist es wichtig, sicherzustellen, dass FactoryLogix virtuelle Server über die dedizierten Ressourcen verfügen, die sie in einer virtuellen Umgebung benötigen. Für jeden benötigten Kern sollte eine dedizierte vCPU zugewiesen werden. Wenn Hyper-Threading verwendet wird und Ihre Virtualisierungsumgebung einen einzelnen Hyper-Threading-Prozessor als 2 vCPUs betrachtet, sollten für jeden benötigten physischen Kern 2 vCPUs zugewiesen werden.