Barcodevorlagen
Mit Barcodevorlagen können das Format und die Felder definiert werden, die in den Barcodes enthalten sein sollen und die im gesamten FactoryLogix-System verwendet werden. Durch die Definition dieser Masken können Sie Barcode-Daten scannen und automatisch in separate Felder aufteilen, die Sie in FactoryLogix Operations oder FactoryLogix Materials Management verwenden oder eingeben können. Mit diesem Ansatz können Sie beispielsweise überprüfen, ob ein gescannter Barcode das richtige Format für Produktionsetiketten hat, oder Daten aus einem komplexen 2D-Barcode auf einem Lieferantenetikett in mehrere Felder für Materialerfassungsvorlagen aufteilen.
Barcode-Vorlagen definieren das Format und die Felder, die in den im gesamten FactoryLogix-System verwendeten Barcodes enthalten sind. Je nach Ihren Anforderungen können Barcode-Vorlagen wie folgt aussehen:
Festgelegte Längen, bei der jeder gescannte Barcode eine bestimmte Anzahl von Zeichen enthält.
Festgelegte Segment-Länge, bei der jedes Barcode-Segment eine bestimmte Anzahl von Zeichen enthält.
Begrenzt durch ein bestimmtes Zeichen zwischen Segmenten, ungeachtet deren Länge.
Sie können, wenn Sie Barcode-Segmente hinzufügen, diese zu Validierungszwecken mit einem FactoryLogix Feld verknüpfen. Wenn beispielsweise die ersten fünf Zeichen eines gescannten Barcodes die Verknüpfung "Baugruppe" enthalten, wird dieser Teil des Barcodes mit dem Baugruppennamen der aktuellen Baugruppe verglichen.
Es gibt viele Gründe, warum die Erstellung von Barcodevorlagen wichtig ist. Ohne Barcodevorlage kann FactoryLogix "Seriennummernbereiche" nicht verwenden, wenn es nicht erkennt, welche Teile des Barcodes stufenweise erhöht werden sollen.
Lineare (1D) Barcodes
Lineare oder 1D (eindimensionale) Barcodes stellen Daten in Form von Breiten (Linien) und Abständen zwischen parallelen Linien dar. Beispiele für 1D-Barcodes sind Code 39, Code 128 und UPC. 1D-Barcodes haben folgende Eigenschaften:
Sie können weniger als 85 Zeichen enthalten (symbolspezifische Zeichenbegrenzung).
Sie erzeugen einen breiten Barcode
Sie können mit Kameras von Smartphones und Tablets schwieriger zu scannen sein

2D-Barcodes
Zweidimensionale (2D) Barcodes können Muster aus Quadraten, Punkten, Sechsecken und anderen geometrischen Formen aufweisen. Trotz ihrer geringen Größe können diese Barcode-Typen viel mehr Daten speichern als 1D-Barcodes. 2D-Barcodes können Hunderte von Zeichen enthalten. Beispiele für 2D-Barcodes sind Data Matrix, QR-Code und PDF 417. 2D-Barcodes haben folgende Eigenschaften:
Sie können Hunderte von Zeichen codieren/speichern.
Sie erfordern einen 2D-Barcode-Scanner.
Sie erstellen einen physisch kleineren Barcode als 1D-Barcodes.
Sie lassen sich leicht mit den Kameras von Smartphones und Tablets scannen.
Data Matrix ist eine effiziente, zweidimensionale (2D) Barcode-Symbologie, die einen kleinen Bereich quadratischer Module mit einem einzigartigen Umrissmuster verwendet. Das Umrissmuster hilft einem Barcode-Scanner, die Zellenpositionen zu bestimmen und das Symbol zu decodieren.

Beispiel
Im folgenden Beispiel eines Lieferantenetiketts verfügt jedes Datenelement über einen eigenen 1D-Barcode und für Menschen lesbare Daten. Außerdem gibt es einen einzigen 2D-Datamatrix-Barcode, der alle diese Daten in einer praktischen Form enthält. FactoryLogix kann diese komplexen Barcodes verwenden, sofern die Barcode-Segmente bereits definiert sind.

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